Berufsporträt

Der Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege - ein Beruf mit Zukunft

Was machen eigentlich Gesundheits- und Krankenpfleger/innen?

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen üben einen Beruf aus, der hohe fachliche und soziale Ansprüche an die Pflegenden stellt. Sie pflegen Menschen auf den Stationen eines Krankenhauses oder als ambulanter Dienst zu Hause. Sie stellen fest, welche Pflege ein Patient braucht, damit eine Krankheit geheilt, erkannt oder verhütet wird. Dafür sprechen Sie mit den Patienten, untersuchen sie und tauschen sich mit Ärzten aus.

Sobald klar ist, was das Beste für den Patienten ist, sind Sie für die Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation der Pflege und die Beratung verantwortlich.

Neben diesem eigenverantwortlichen Handeln unterstützen sie Ärztinnen und Ärzte bei der medizinischen Behandlung. Beispielsweise geben sie Medikamente, bedienen Blutdruckmess- und Beatmungsgeräte, leiten lebenserhaltende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes ein oder bereiten operative Eingriffe vor.

Bei allen Tätigkeiten arbeiten die Gesundheits- und Krankenpfleger/innen mit vielen Menschen und Berufsgruppen zusammen. Sie bilden ein Team mit Ärzten, Therapeuten, anderen Pflegefachkräften und mit Patienten und deren Angehörigen.

Was macht den Beruf für mich attraktiv?

Peter M.:

Durch ein vierwöchiges Praktikum bin ich auf den Geschmack gekommen und habe eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger begonnen. Was mich schon immer interessiert hat und was mir auch im Praktikum sehr gut gefallen hat, ist der Kontakt zu Menschen. Ich finde es toll, wenn ich meinen Teil zur Genesung beitragen kann.

Ulrike F.:

Ich finde den Beruf attraktiv, weil es schön ist, Menschen zu helfen. Es ist einfach toll, die Dankbarkeit der Patienten zu erleben. Auch sind die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten breit gefächert und können individuell gewählt werden. Außerdem macht die Arbeit im Team Spaß und man unterstützt sich mit Freude gegenseitig.

Michael H.:

Während meiner Bürotätigkeit hatte zu anderen Personen nur Kontakt per Fernsprecher und elektronischer Post. Dies war mir auf Dauer zu wenig, sodass ich Mitglied in einem Rettungsdienst wurde.
Die Erfahrung dort war ausschlaggebend dafür, dass ich mich vom Büroalltag verabschieden wollte und etwas sucht, das sowohl mit Menschen und Solidarität als auch mit Zukunftsperspektiven versehen ist.

Bisher habe ich diese Entscheidung nicht bereut und sehe weiterhin eine Zukunft im Beruf der Krankenpflege. Die verschiedenen Persönlichkeiten der Patienten, Schwestern/Kollegen und vor allem der Lehrer für Krankenpflege bereichern das Leben auf positive Weise und entschädigen durchaus für den Stress.

Karina W.:

Ich finde den Beruf attraktiv, da ich täglich mit verschiedenen Menschen in Kontakt bin und ihnen Gutes tun kann. Toll finde ich auch die vielen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und die gute Bezahlung.

Svenja C.:

Ich habe mich schon während der Schulzeit für den Gesundheitsbereich interessiert und schon damals meine Praktika in Arztpraxen und Krankenhäusern gemacht. Weil es mir so gefallen hatte, habe ich nach der Schule zunächst eine 2-jährige Berufsfachschule für Gesundheit und Pflege besucht. Auch die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten machen den Beruf für mich interessant. Ein zusätzlicher Pluspunkt war für mich, dass der Beruf auch in Zukunft ein beliebter sein wird und Pflegekräfte immer gebraucht werden.